Schleifmaschine

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Beschreibung

Holzspalter

Als Holzspalter oder auch Kegelspalter (siehe Bild 1) werden Geräte bezeichnet, die zum Aufspalten von Baumstücken in Holzscheite (Brennholz) benutzt werden. Dieser Kegelspalter (siehe Bild 1) ist ebenfalls eine Konstruktion der Marke Eigenbau.

Bei Kegelspalter unbedingt an die Sicherheitsbestimmungen halten, denn sie sind unter anderem auch wegen der zusätzlichen Schwungscheibe (siehe Bild 2) von Natur aus sehr gefährlich. Deshalb sind Kegelspalter schon des längeren von der Berufsgenossenschaft verboten. Für Privatpersonen zählt diese aber nicht.
Beim Arbeiten mit einem Kegelspalter mindestens folgendes beachten:

  • keine langen Ärmel
  • keine Kleidung mit Bänder
  • keine Handschuhe
  • gutes Schuhwerk

Schleifmaschine

Mit dieser Schleifmaschine werden Drillkegel (siehe Bild 3) mit verschiedenen Steigungen nachgeschliffen. Es muss natürlich darauf geachtet werden, dass der Drillkegel beim Schleifvorgang nicht zu heiß wird, denn er ist gehärtet bzw. wird anschließend gehärtet.

Nicht jeder Drillkegel besitzt die selbe Steigung, deshalb sind drei Einstellmöglichkeiten von verschiedenen Steigungen (siehe Bild 4) möglich. Auch der Winkel vom Drillkegel kann eingestellt werden (siehe Bild 13).

Steigungen (siehe Bild 6):

Mit einer Steigung von 7 mm ist es von Vorteil zwei Gänge in den Drillkegel hineinzuschleifen, dadurch frisst er sich schneller und besser ins Holz. Der Drillkegel muss ein Linksgewinde besitzen, da der Motor vom Holzspalter mit der Laufrichtung im Uhrzeigersinn (rechts) läuft.

Die Aufnahme mit dem Innengewinde (siehe Bild 11) und der Drillkegel mit dem Außengewinde (siehe Bild 12) ist mit einem M22 Linksgewinde ausgestattet. Im Drillkegel befindet sich zusätzlich ein M8 Innengewinde (siehe Bild 12) um den Drillkegel zu verankern, dass er sich beim Schleifvorgang nicht löst.

Steuerung

Der Motor (230V AC) wird einfach direkt mit einem Ein/Aus-Schalter eingeschaltet bzw. ausgeschaltet. (siehe Bild 18).

Antrieb

Der Antrieb für die Schleifscheibe ist ein Einphasen-Wechselstrommotor (Kondensatormotor) mit 2900 U/min und einer Leistungsaufnahme von 1,1kW (siehe Bild 17).

Fräsmaschine

Für das Nachschleifen der Drillkegel, reicht diese Schleifmaschine völlig aus (siehe Bild 5). Um neue bzw. genauere Drillkegel aus einer Welle zur erstellen, wird natürlich eine Drehbank benötigt (siehe Bild 27), somit kann jeder gewünschte Winkel erstellt werden (siehe Bild 28). Um das Gewinde vom Drillkegel beim Einspannen ins Drehfutter nicht zu beschädigen, wurde ein Aufnahmering mit Innengewinde (M22 Linksgewinde) verwendet (siehe Bild 27).

Anschließend wird mit der Fräsmaschine (siehe Bild 30) und mit dem Teilapparat (siehe Bild 31) der Drillkegel komplett gefräst und muss nicht mehr nachgeschliffen werden. Um die Steigung vom Drillkegel umzusetzen, wurde der Teilapparat dafür erweitert. Der Teilapparat ist nicht direkt mit der Fräsmaschine verbunden, sondern läuft zusätzlich auf Führungsschienen (Z-Achse), somit kann die Steigung realisiert werden (siehe Bild 32). Der Drillkegel bekommt die selbe Steigung wie die Gewindespindel beim Teilapparat. In diesem Falle eine Steigung von 7mm (siehe Bild 33).

Der Drillkegel muss nicht mehr gehärtet werden, da ein vergütetes Material verwendet wurde (MCM2). Dieses Material kann mit 110kg pro mm² belastet werden.

Fotos

Schleifmaschine

Fräsmaschine

Video

Schleifmaschine (2011)

Informationen

Autor

Artikeldatum

  • September 2016 (März 2010)

(*) Datum des Artikels im alten TechnikWiki.

Ort

Konstrukteur

  • Friedrich Bacher

Elektriker

Konstruktionsdatum

  • 2011

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Information: Betaversion (v1.0.0)

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