Standort:Sand in Taufers

Aus TechnikWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Sand in Taufers

Sand in Taufers (siehe Bild 1siehe Bild 1) ist eine kleine Marktgemeinde mit mehr als 5.000 Einwohnern (5.272/VZ 2011) und liegt im Norden Italiens in der Autonome Provinz Bozen – Südtirol.

Das Wahrzeichen des Dorfes ist die Burg Taufers (siehe Bild 5siehe Bild 5) und der Ansitz Neumelans (siehe Bild 7siehe Bild 7). Das Dorf selbst, lebt unter anderem auch vom Tourismus (siehe Bild 9siehe Bild 9), da es eine schöne Landschaft und auch eine unberührte Natur bietet (siehe Bild 10siehe Bild 10). Sehenswert sind unter anderem auch die Reinbach-Wasserfälle (siehe Bild 11siehe Bild 11). Im Zentrum von Sand in Taufers wurde eine einmalige Sanduhr errichtet (siehe Bild 12siehe Bild 12). Auf diesem Foto ist es genau 11:15 Uhr.

Kraftwerk Tobl

Das alte Kraftwerk Tobl wurde im Oktober 2006 (Baukonzession wurde ausgestellt) durch ein komplett neues Kraftwerk nebenan ersetzt (siehe Bild 10siehe Bild 10). Aufgrund der niedrigen Fallhöhe von etwa 38 Meter der alten Wasserfassung, wurden eine neue auf 1.500 Metern gebaut, somit ergibt sich sich ein Höhenunterschied von 416 Metern. Dazu musste eine neue Druckrohrleitung verlegt werden, jedoch wird dadurch die Stromproduktion gegenüber dem alten Kraftwerk deutlich gesteigert (277 kW => 18.000 kW).

Das neue Kraftwerk produziert mit den 2 Generatoren zu je 9 MW (9.000 kW) eine maximale Leistung von 18 MW (18.000 kW). Es wurden zwei Turbinen und natürlich auch zwei Generatoren (siehe Bild 17siehe Bild 17) verwendet, damit auch im Winter bei weniger Wasser mindestens ein Generator noch laufen kann. Somit werden dadurch auch zwei Transformatoren benötigt (siehe Bild 18siehe Bild 18). Des Weiteren können Wartungsarbeiten durchgeführt werden, ohne die Stromproduktion zu beeinträchtigen. Das Kraftwerk läuft weitgehend autonom und ist mit der neuesten Steuerungstechnik ausgestattet (siehe Bild 20siehe Bild 20).

Technische Daten
Genutztes Gewässer Reinbach
Oberfläche des genutzten Einzugsgebietes 91,0 km²
Kote Stauziel Wasserfassung 1523,50 m ü.d.M.
Kote Krafthaus (Mitte Turbinenlaufrad) 1088,30 m ü.d.M.
Kote Wasserrückgabe 1184,70 m ü.d.M.
Bruttofläche 435,0 m
Ausbauwassermenge 4,80 m³/s
Nettofallhöhe bei Ausbaudurchfluss 416,5 m
Maximale Leistung 18.000 kW
Installierte Leistung 2 x 12.000 kVA
Arbeitsvermögen im Regeljahr 64 Mio. kWh
Mittlere abgeleitete Wassermenge 2.074 l/s
Konzessionsleistung 8.841,95 kW
Gesamtkosten ca. 20 Mio. Euro

Katastrophen

Sand in Taufers blieb vorwiegend von Katastrophen verschont. Nennenswert ist der Murenabgang im Jahre 1878 und der Waldbrand im Sommer 1976. Er erfasste beinahe den gesamten Pursteinberg, wütete über Wochen hinweg und konnte auch mit mehreren Löschhelikoptern nicht unter Kontrolle gebracht werden.

Mehr Informationen über Katastrophen von
Sand in Taufers: siehe Sand Uhr

Waldbrand: Pursteinberg 1976

Gemeinde Sand in Taufers

Die Gemeinde Taufers bestehend ausfolgenden Dörfern: Sand, Mühlen, Kematen, Ahornach und Rein produziert den gesamten benötigten Strom aus regenerative Energien (Wasserkraft, Photovoltaik, Biogas und Windkraft).

Videos

Tauferer Ahrntal
Valli di Tures e Aurina

Tauferer Advent in Sand in Taufers
Avvento a Campo Tures

Standort

Sand in Taufers
Campo Tures

Italien
Italia

Links