Katastrophen

Aus TechnikWiki
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Beschreibung

Jeder Mensch macht mal einen Fehler, deshalb ist es sehr wichtig, dass aus Katastrophen wie diese, Lehren daraus gezogen werden. Solche Technik-Katastrophen dürfen sich keinesfalls ein zweites Mal wiederholen. Es können immer wieder unvorhergesehene Ereignisse passieren, bei bestehenden oder auch bei neuen Konstruktionen. Natürlich ist auch der Mensch irgendwann hilflos der Natur ausgesetzt.

Sand in Taufers (1976)

Informationen

Ort Sand in Taufers (Südtirol/Italien)
Datum Sommer 1976
Katastrophe Ein gigantischer Waldbrand.
Todesopfer keine
Information Auch mehrere Löschhelikopter konnten nichts gegen das Feuer ausrichten.
Der Waldbrand wütete über Wochen hinweg.

Video

Waldbrand: Pursteinberg 1976

Beschreibung

Sand in Taufers blieb vorwiegend von Katastrophen verschont. Nennenswert ist der Murenabgang im Jahre 1878 und der Waldbrand im Sommer 1976. Er erfasste beinahe den gesamten Pursteinberg, wütete über Wochen hinweg und konnte auch mit mehreren Löschhelikoptern nicht unter Kontrolle gebracht werden.

Weblinks / Quellen

Vajont-Staumauer (1963)

Informationen

Ort Vajont-Tal (Belluno/Italien)
Datum / Zeit Am 9. Oktober 1963 um 22:39 Uhr.
Katastrophe Ein Bergrutsch in den Stausee.
Resultat Die Überflutung bzw. die Zerstörung von 5 Dörfern.
Volumen 25 Millionen Kubikmeter Wasser (ein Sechstel des Stauvolumens).
Todesopfer ca. 2000 Menschen
Information Die Bogenstaumauer blieb nahezu unbeschädigt.

Video

Vajont-Staumauer (1963)

Drehort: Vajont-Tal

Beschreibung

Das große Problem war, dass die Ingenieure glaubten, mit dem Anpassen des Wasserstandes kann der Bergrutsch kontrolliert werden. Sie gingen davon aus, umso höher der Wasserspiegel umso mehr Erde bzw. Geröll läuft in den Stausee. Sie glaubten sich in Sicherheit zu befinden da der Wasserspiegel gesenkt wurde, jedoch begann erst dadurch die Katastrophe. Aufgrund einer Tonschicht zwischen dem Kalkgestein und dem Geröll rutschte nach dem absenken des Wasserspiegels der gesamte Berghang auf einmal in den Stausee.

Es kling paradox, jedoch wäre der sicherste Ort bei dieser Katastrophe das innere der Staumauer gewesen. Natürlich existiert auch dort die Gefahr, dass sich nach der Überschwemmung die Türen der Staumauer nicht mehr öffnen lassen (Überflutung mit Geröll und Schlamm).

Man muss auch berücksichtigten, dass nur wenige Sekunden übrigbleiben um sich in Sicherheit (Staumauer) zu bringen. Vor einer solchen Flutwelle weglaufen ist nahezu unmöglich.

Weblinks / Quellen

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