Carserver

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Beschreibung

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Diese Konstruktion befindet sich in der Entwicklung bzw. ist bereits in der Testphase.

Dieses System (siehe Bild 1siehe Bild 1), also Carserver und Dashcam ist komplett unabhängig vom Fahrzeug. Bei bestehender Stromversorgung ist dieses System in 5 Minuten in einem anderen Fahrzeug montiert und einsatzbereit.

Carserver

Der Carserver wurde mit einem Raspberry Pi 3 umgesetzt (siehe Bild 2siehe Bild 2) und darauf läuft das Betriebssystem Ubuntu Mate mit der grafischen Oberfläche (siehe Bild 3siehe Bild 3).

Als erstes wurde eine 12 Volt Stromversorgung im Handschuhfach bereitgestellt (siehe Bild 4siehe Bild 4, siehe Bild 5siehe Bild 5). Die Stromversorgung für die Dashcam und für den Raspberry läuft über zwei getrennte USB-Kabel (5 Volt). Bei der ersten Variante des Carservers, befand sich der Raspberry permanent im Handschuhfach, da noch kein Touchscreen vorhanden war (siehe Bild 7siehe Bild 7).

Der Raspberry mit dem Touchscreen besitzt nun auch ein neues Gehäuse aus Kunststoff (siehe Bild 8siehe Bild 8). Dieser liegt meisten auch im Handschuhfach (siehe Bild 10siehe Bild 10), aber er kann auch direkt an das Armaturenbrett eingeklipst werden (siehe Bild 11siehe Bild 11). Somit könnte man z. B. alle WLANs automatisch scannen, so wie es auch bei Google Street View geschehen ist. Der Empfang bzw. die Antenne des WLANs ist leider beim Raspberry Pi 3 noch nicht optimal.

Da es ein großer Aufwand ist, einen Netzwerkkabel (RJ45) von der Wohnung in die Garage zu verlegen (Kondominium), habe ich mich für die kostengünstigere Variante entschieden, deshalb wird ein PowerLAN (Datentransfer über das Stromnetz) verwendet (siehe Bild 12siehe Bild 12, siehe Bild 13siehe Bild 13). Ein gutes PowerLAN hat seinen Preis, jedoch beträgt die Geschwindigkeit 500 MBit/s und auch die Daten, die über das Stromnetz laufen, sind verschlüsselt (AES).

Die Technischen Daten des Carservers (siehe Bild 14siehe Bild 14):

Chipsatz ARM Cortex-A53 Quad
CPU Takt 1200 MHz
RAM 1024 MB
Speicher 32GB Samsung EVO Class 10 (Lesen - Schreiben: 80 MB/s - 20 MB/s)
WLAN / LAN ja
HDMI ja
Bluetooth ja
Niederspannungseingang 5V (DC) / 2,5A

Der Raspberry benötigt eine Leistung von mindesten 10 Watt (5V * 2,4A = 12W).

Module

Playlist Synchronizer

Das Modul Playlist Synchronizer dienst dazu, die aktuelle Playlist mit einem oder mehreren USB-Sticks zu synchronisieren. Die Seriennummer vom USB-Stick (idVendor & idProduct) wird mit Hilfe einer sogenannten udev-Regel erkannt und diese ruft anschließend einen Shell Skript auf. Den Shell Skript zum Auslesen der USB Devices (idVendor & idProduct) findest du im Artikel: Skripts (Shell).

Der Shell Skript selbst, setzt einen Mount-Punkt und ruft die Synchronisation via rsync auf. Somit wird ein ständiges löschen und kopieren der gesamten Playlist vermieden. Solange der USB-Stick mit dem Carserver verbunden ist, wird die Playlist mit einem Interwall von 5 Minuten synchronisiert.

Die Freigabe der Playlist erfolgt direkt auf dem Carserver mit einer Samba Freigabe (Windows - Netzlaufwerk). Natürlich ist es auch möglich, die Playliste mit SSH zu verwalten, diese Variante ist dann unabhängig vom Intranet.

Eine weitere Möglichkeit ist, eine Cloud zu installieren, somit hat man Zuhause, im Auto auf dem Tablet und Smartphone ständig die aktuelle Playlist zur Verfügung. Solange es sich nur um Musikdateien handelt ist dies kein Problem. Jedoch sollte man private Daten nie in einer Cloud sichern, da diese von Administratoren eingesehen werden können. Ich würde auch nicht meine "Steuererklärung dem Nachbar geben" um aufzubewahren (z. B. Wohnungsbrand).

Der Befehl zum Synchonisieren der Playliste via rsync.

  • -t behält Zeiten der Quelldatei bei
  • -v zeigt während des Synchronisierens alle ausgeführten Schritte an
  • -u überspringt Dateien, die im Ziel neuer sind als in der Quelle
  • --delete vergleicht Quellverzeichnisse und Zielverzeichnisse und sorgt dafür, dass Dateien, die im Quellverzeichnis nicht (mehr) vorhanden sind, im Zielverzeichnis gelöscht werden

Udev-Regel

Hier ein einfaches Beispiel einer sogenannten Udev-Regel. Diese Regel muss mit diesem Befehl in der folgenden Datei gesetzt werden:


ACTION=="add",ATTRS{idVendor}=="0951",
ATTRS{idProduct}=="1624",
ENV{DEVTYPE}=="usb_device",
RUN+="/data/carserver/cronjobs/SyncPlaylist.sh"

Der Parameter ENV{DEVTYPE}=="usb_device" muss gesetzt werden, ansonsten wird der Shell Skript mehrmals ausgeführt.

Dashcam

Vorlage Edit.jpg

Dieser Artikel bzw. Abschnitt ist in Bearbeitung.

Die Dashcam war einige Monate Testweise im Einsatz, wurde aber nicht permanent mitgeführt (siehe Bild 16siehe Bild 16). Sie ist mit einem Saugnapf auf der Frontscheibe befestigt. Sie hängt also unter dem Rückspiegel und kann sehr einfach abgenommen werden, auch ohne den Saugnapf zu lösen (Steckverbindung / Diebstahlschutz). Demnächst wird die Verkabelung über die Innenbeleuchtung umgesetzt, denn der USB-Kabel hing einfach herunter (siehe Bild 17siehe Bild 17). Für die Bereitstellung von 5 Volt wird ein fertiger Adapter (siehe Bild 18siehe Bild 18) bzw. die Platine (siehe Bild 19siehe Bild 19) verwendet. Diese wurde auch bereits bei den Tests als Stromversorgung verwendet.

Da dieses Fahrzeug kein Dachfenster besitzt, wurde die Platine beim Platzhalter (Schalter für das Dachfenster) eingebaut (siehe Bild 21siehe Bild 21). Auch wenn eines vorhanden wäre, hätte die kleine Platine dennoch ausreichend Platz (siehe Bild 22siehe Bild 22). Für die 12 Volt Stromversorung wurde der Dauerstrom der Innenbeleuchtung verwendet. Damit ist sichergestellt, dass die Stromzufuhr nur unterbrochen wird, wenn das Fahrzeug von außen verriegelt ist. Die Dashcam besitzt auch einen Lithium-Ionen-Akkumulator und ist so konfiguriert, dass sie sich bei der Stromunterbrechung nach einigen Sekunden selbst abschaltet.

Die Dashcam benötigt eine Leistung von nur 3,5 Watt (5V * 1A = 5W). Bei einem Verbrauch von über 10 Watt sollte die Stromversorgung direkt von der Autobatterie (Schmelzsicherung nicht vergessen!) bzw. von dem Zigarettenanzünder verwendet werden. Um das Signal vom Steuergerät dennoch zu verwenden, wird dazu nur ein 12 Volt Relai benötigt, somit ist ein Steuerstromkreis und Laststromkreis vorhanden.

In Italien ist eine Dashcam im Auto zugelassen, jedoch ist es verboten das damit erstellte Filmmaterial zu veröffentlichen!

Fotos

Carserver

Dashcam

Siehe auch

Informationen

Autor

Artikeldatum

  • Juli, August 2017

Konstrukteur

Konstruktionsdatum

  • August 2016, August 2017

Kommentare

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Manni

Finde die Idee sehr gut, dass diese System vom Auto unabhängig ist. Ich wechsle beinahe jährlich mein Fahrzeug!

Donnerstag am 24. August 2017 um 10:34